vermeiden – reduzieren – kompensieren

CO2-Emissionen leisten anteilsmässig den grössten Beitrag zu den Treibhausgas- emissionen. Der Bausektor trägt in hohem Mass dazu bei. Die Ausgangsstoffe für Back- stein oder Stahlbeton sind mineralischen Ursprungs, sie leisten keinen Beitrag zur Speicherung von CO2 aus der Atmosphäre. Die Produktion des handelsfertigen Produktes ist selbst im Optimalfall CO2-intensiv mit der Folge hoher Treibhausgas- emissionen.

ECOCELL® hat die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen: Die Verwendung von Holz und Sekundär-Rohstoffen aus dem Recyclingkreislauf von Altpapier führt zur Kohlenstoffspeicherung im Zivilisationskreislauf. Selbst unter Berücksichtigung der durch Ernte, Transport und Weiterverarbeitung des Ursprungsstoffes Holz zu ECOCELL®-Ausgangsstoffen übersteigt die gespeicherte Menge Kohlenstoff in ECOCELL®-ELEMENTEN die CO2 Emissionen, welche bei der Herstellung entstehen, um ein Vielfaches.

Der ECOCELL®-BAUSTOFF bindet über die verwendeten nachwachsenden Rohstoffe grosse Mengen an CO2. Das Delta an CO2 zwischen herkömmlichen Baustoffen und ECOCELL® wird entsprechend gross. Für die Wandsubstitution ergibt sich ein Wert von 68 kg CO2/m², für die Deckensubstitution ein Wert von 94 Kg CO2/m².

Hochgerechnet auf 75’000 m² ergibt sich für ECOCELL® eine

Gesamt-Substitution von über 

18’000 Tonnen CO2.

Anders ausgerückt:

Der Gesamtvorteil

einer ECOCELL® Jahresproduktion

zu  75’000 m² Wohnfläche entspricht den Emissionswerten von

10’000  Mittelklasse Pkw/Jahr oder

12’000 Passagier-Flügen von Zürich nach Dakar.

Die errechneten CO2-Äquivalente beziehen sich auf die im Hausbau üblichen Wandstärken (aus Ziegelstein) und Deckenstärken (aus Beton) und vergleichen diese Materialien mit den CO2-Werten von ECOCELL®, das für Wand und Decke verwendet wird.